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Campingerfahrung |
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Hier gibt es so eine kleine Art Tagebuch von den Campingerfahrungen und teilweise eine kleine Bewertung der Campingplätze. |
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Fahrt Nr.: 1 |
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Die erste Fahrt hatten wir Mitte Mai 2026. Als Ziel haben wir uns den Campingplatz Hof Biggen ausgesucht, den Wohnwagen aufgestellt und Frischwasser aufgefüllt. Es sah gut aus, bis meine Frau meinte, es laufe Wasser unten heraus. Dann verlief die Fehlersuche am Anfang ohne Ergebnis. Nach etwa 15 Minuten habe ich die Ursache gefunden: Es gibt Verschlussstopfen um das System zu entleeren. Waren natürlich noch offen. Dagegen war das Auffüllen der Toilette ein Kinderspiel. Das waren wir am Kühlschrank dran. Den habe ich nicht sofort in Betrieb nehmen können. Ich sah zwar durch das Schaufenster eine gelbe Flamme, aber nur, wenn der Regler nicht auf einer Temperaturstufe stand. Immer wenn ich die Temperatur einstellen wollte, ging die Flamme aus. Da war natürlich großes Rätselraten. Eigentlich haben wir uns damit abgefunden, das der Kühlschrank defekt ist. Am Abend habe ich es nochmal versucht und in der Dunkelheit jetzt gesehen, dass aus der gelben Flamme eine blaue Flamme wird, wenn man die Temperatur einstellt. Die Augen halt :) . Auf das Vorzelt haben wir verzichtet. Zum Wohnwagen gehört eigentlich ein aufblasbares Vorzelt (5 x 3m). Aber vermisst haben wir es sehr schnell. Es war an den Tagen sehr viel Sonne und keinen Schatten. Die PV-Anlage hat super durchgehalten. Zum Testen haben wir den ersten Tag damit autark gelebt. 5 x Kaffee kochen und am Abend den Toaster und das Licht nutzen. Kurz vorm Schlafengehen hatten wir abgeschaltet und waren noch bei 48%. Am nächsten Morgen war die Batterie gegen 9.30 Uhr wieder voll. |
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Fahrt Nr.: 2 |
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Anfang Juni 2026 fuhren wir erneut zum Campingplatz Hof Biggen. Dieses Mal war die Einrichtung viel besser - keine Probleme. Jedoch hatten wir ametwa ersten Tag etwas Pech mit dem Wetter. Was hatten wir nicht mitgenommen? Das Vorzelt! Also hielten wir dort oben über Kleinanzeigen nach einem einfachen Vorzelt Ausschau und wurden tatsächlich fündig. Das konnten wir am nächsten Nachmittag abholen und aufbauen. War viel besser als ohne Vorzelt. Beim nächsten Mal kommt das große Zelt mit. Beide Male habe ich sogar besser geschlafen als gedacht. Die Nacht war dann etwas kühler. Ich habe schon geschlafen und meine Frau wollte die Heizung starten. Das hat wohl nicht funktioniert, da sie mir am Morgen sagte, das die Heizung wohl defekt sei. Es war aber vermutlich nur eine Fehlbedienung, denn somit funktioniert die gesamte Technik. Den kleinen Fernseher haben wir ausgebaut. Dort wird es demnächst einen elektrischen TV-Deckenhalter mit einem 42-Zoll-Fernseher geben. Für nasse Tage eine kleine Ablenkung für die Kinder. |
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Anfang August 2026 war unsere dritte Fahrt. Dieses Mal ging es zum Campinghof Hooksiel. Was wäre ein Campingurlaub, ohne etwas dazuzulernen? Mittlerweile hatten wir das Luftvorzelt mitgenommen. Der Aufbau war auch ohne Bedienungsanleitung recht einfach. Leider war etwas zuwenig Luft drauf, sodass es sich am Morgen zusammenfaltete. Nachgeschaut, den richtigen Luftdruck aufgepumpt und alles war in Ordnung. Jetzt fängt die Reinigung an. Beim Spülen der Toilette (Spülwassertank) kamen schwarze Stippen heraus. Diesen Tank werde ich die Tage reinigen. Dann wird das Frischwassersystem auch gleich desinfiziert. Der Kühlschrank bekommt ebenfalls eine Abluft (Bericht dazu). Vor der Fahrt habe ich den Wohnwagen wiegen lassen. Obwohl dieser eine Zuladung von 204 kg hat, war er völlig überladen. Statt der zulässigen Gesamtmasse von 1300 kg brachte es der Wohnwagen auf 1490 kg. Demnach war er inkl. der Zuladung von 204 kg noch weitere 190 kg überladen. Die Technik ( PV, Klima und Mover) bringt es alleine schon auf 147 kg. Wo war der Rest? Also habe ich alles unnötige rausgeschmissen und bin jetzt 137 kg leichter. Genaues bringt das Wiegen beim Tüv. Genug rumgeheult und nun zum Campingplatz Hooksiel: Ich war begeistert! Ein super Spielplatz für die Kinder, unmittelbar am Meer, kostenlose Duschen, kostenloses WLAN, kostenlose WC-Reinigung und Waschmaschinen und Trockner standen ebenfalls zur Verfügung. |
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Weiterhin waren die sanitären Anlagen sehr sauber. Das Restaurant war sehr gut, die Speisen sehr lecker. Auch der Stellplatz mit etwa 120m² war ausreichend. |
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Fahrt Nr.: 4 |
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Mitte August 2026 ging unsere Fahrt zum Caminghof in Valmetal. Der Campingplatz war klein, aber gut. Der Stellplatz war mehr als ausreichend, der Service super. Es war auch der erste Campingplatz, wo man die vorbestellten Brötchen gut essen konnte. Der Strom war das erste Mal nicht pauschal, aber trotz Klimaanlage betrug der Stromverbrauch für 4 Tage nur 7,50 Euro. Das große Vorzelt hatten wir wieder aufgebaut, aber uns entschieden, dass es nur sinnvoll ist, wenn man länger als 4 Tage einen Stellplatz hat. Wenn wir wieder daheim sind, kaufen wir uns ein Sonnensegel mit 2 Seitenteilen. Da wir eigentlich nur mit den beiden Kleinen im Urlaub fahren, boten sich in Valmetal 2 Ausflugsziele an: Fort Fun und eine Bergwerksbesichtigung. Das Bergwerk gefiel mir besser als das in Bochum. Zum einen fuhren wir mit einer Bahn 300 m unter die Erde und Teile der Anlage funktionierten auch noch. |
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Fahrt Nr.: 5 |
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Ende August 2026 ging es heimatnah zum Campingplatz Dülmener See. Angekommen war ich etwas enttäuscht. Der Stellplatz war nicht groß. Es gibt noch eine Campingwiese mit mehr Platz (denke ich) aber wir hatten (zusammen mit anderen Campern) meiner Meinung nach einen Wohnmobilstellplatz. Das erste Mal, dass das Auto weiter weg stand. Der Stellplatz war günstig und der Strom pauschal. Vor Kurzem haben wir uns entschieden, das große Luftvorzelt nur mitzunehmen, wenn wir längeren Urlaub machen. Wir fuhren kurz vor dem Urlaub nach Obelink und kauften uns ein Sonnensegel mit Seitenteilen. Sehr leicht, schnell aufbaubar und von der Verarbeitung her macht es einen sehr guten Eindruck. Auf dem Campingplatz gab es kostenlos Duschen (sehr sauber) und das Restaurant war top. Die Bedienung sehr freundlich und das Essen mega. Nur die Brötchen haben nicht geschmeckt, aber ich bin in Sachen Essen auch extrem pingelig. Ein Problem gab es aber: Den Kühlschrank konnte ich nur mit einem Stabfeuerzeug fremdzünden. Entweder kündigt sich ein Defekt an oder es war Dreck an der Technik vorhanden. Aber mit dem neuen Gitter wurde auch alles gereinigt (Bericht). Das wird sich Ende Oktober zeigen, denn dann gibt es die letzte Fahrt in diesem Jahr. |
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Fahrt Nr.: 6 |
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